Die Platine – weil Technik-Frauen endlich ihre eigene Zeitschrift brauchen!

Letzte Woche habe ich mich mal wieder geärgert. Darüber, dass meine Lebensrealität in meinen heiß geliebten Technik-Fachzeitschriften nicht vorkommt. Ja, es gibt auch Frauen, die in den Redaktionen sitzen und manchmal kommen sie auch zu Wort. Aber schaut euch das Video an. Ein wirkliches Zeichen setzt niemand.

Das ändern wir jetzt!

Crowdfunding-Aufruf für Die Platine

Macht mit und bestellt euch eine, zwei, sechs oder sechzehn Platinen vor. Sagt euren Freund/innen und Arbeitgebern Bescheid. Zusammen kreieren wir eine ganz neue Fachrichtung für den Zeitschriftenmarkt. Nicht „Frauen / Mode“, sondern „Frauen / Technik“. Weil es mehr als Zeit dafür ist!

Link zum Crowdfunding: startnext.com/die-platine

Update:

Liebe Unterstützer,

leider ist auch Die Platine ein Projekt, das von der aktuellen Krise überschattet wird. Wir konnten kaum Multiplikatoren und Medien-Reichweite für die Zeitschrift organisieren. Die meisten Medien wollen gerade über kein anderes Thema berichten als Corona. Ich habe aber durch die zahlreichen Mails und euer Feedback gesehen (und auch durch die negativen Mails zu dem Projekt), wie dringend eine solche Publikation nötig ist, um die ganzen tollen Technik-Frauen und ihre Lebenswelt sichtbar zu machen.

Die Crowdfunding-Kampagne läuft heute aus. Wir werden keine Beiträge erhalten und können somit die Produktion der Zeitschrift aktuell nicht starten. Aber in den letzten Wochen haben wir trotzdem am Konzept gefeilt und werden eine neue Kampagne auf den Weg bringen, sobald die allgemeine Aufregung sich wieder ein bisschen gelegt hat.

Wenn ihr den Kontakt zu uns bis dahin halten möchtet, lasst uns gerne die gängigen Social Kanäle nutzen. Die Links findet ihr auf https://digitalisierung-jetzt.de. Wenn ihr mir und meinem Team etwas Gutes tun wollt, verbreitet gerne die Info, dass wir auch in Krisenzeiten virtuelle Management Trainings zu Themen der Digitalen Transformation, Datenschutz und IT Sicherheit sowie eine Online Marketing Abteilung on demand anbieten.

Bleibt gesund und fröhlich & bis bald! Eure Carolin

Warum wir dranbleiben:

Weil die Frage „Was ist denn der Unterschied zwischen dem männlichen und dem weiblichen Blick auf Technik?“ jetzt schon öfter aufgetaucht ist, hier meine Antwort, die ich unter einem Linkedin Beitrag dazu gepostet habe:
„…aber da lese ich ja selber die Fachzeitschriften – und da fehlt es massiv an Frauen und diverser Perspektive. Es würde aber auch kaum auffallen, wenn mal eine Frau zu Wort kommt.
Ingenieurinnen gibt es auch viele (oder zumindest mehr als immer erzählt wird) – mit sehr spannenden Arbeitsbereichen.
Frauen neigen nach meiner Erfahrung eher dazu, ihre Arbeit und Expertise in das große Ganze einzuordnen und stärker in Netzwerken zu denken als sich selbst zum absoluten Experten aufzuplustern. Das wird von Männern dann häufig als wenig fokussiert wahrgenommen, entspricht aber – meiner Meinung nach – viel mehr unserer heutigen Zeit und Arbeitsweise.
Ich muss z.B. bei technischen Fachartikeln von Männern häufig das Ego beim Lesen „rausrechnen“, damit sich mir der tatsächliche fachliche Mehrwert bietet. Wäre halt schön, wenn das zumindest hin und wieder nicht sein muss.“